Aufsuchende Arbeit

Unser Anliegen ist es, dass Frauen in Prostitution echte Wertschätzung und Begleitung erleben. Sie sollen erfahren: „Du hast eine unbezahlbare Würde!“

In der aufsuchenden Arbeit (Streetwork) besuchen wir die Frauen regelmäßig im Rotlichtmilieu und bauen Vertrauen auf, bringen neue Hoffnung und geben die Liebe Jesu weiter.

Wir begegnen ihnen bei ihrer Arbeit und bieten Kaffee, Tee und Kondome an. Wir hören ihnen zu, beraten sie, wo sie Beratung benötigen und bieten Hilfe beim Ausstieg an.

Wir spüren den Einfluss den unsere regelmäßigen Besuche haben, indem Frauen ihr Leben mit uns teilen, sie uns vertrauen, uns von ihrem Leben erzählen und uns an ihrer Situation teilhaben lassen.

Wir schenken ihnen ein offenes Ohr, ermutigen sie und sprechen Liebe und

Hoffnung in ihre Situation hinein. Wir sind überzeugt: Gott liebt diese Frauen und jede Einzelne hat einen unbezahlbaren Wert!

Neben unseren regelmäßigen Einsätzen im Milieu sind wir mit vielen deutschlandweiten Organisationen vernetzt und bieten unseren Ehrenamtlichen regelmäßige Schulungen an.

Nachsorge (Schutzhaus)

Unser Schutzhaus ist ein Haus, in dem Frauen, die aus Prostitution kommen, liebevoll aufgenommen werden und Geborgenheit und Annahme spüren. Wir bieten ihnen eine Umgebung, in der sie auftanken und zur Ruhe kommen und ihren Lebensalltag wieder neu erlernen können.

Ganz alltägliche Dinge wie einkaufen gehen, regelmäßig frisch kochen und gesundheitliche Fürsorge gehören beispielsweise dazu. Auch im praktischen Bereich bieten wir unsere Unterstützung an. Wir begleiten die Frauen zu Behördengängen und Arztbesuchen und unterstützen bei der Arbeitssuche.

Gemeinsame Aktionen und Ausflüge sollen dabei helfen, wieder Spaß am Leben zu finden.

Wir wünschen uns von Herzen, dass jede einzelne Frau neu Vertrauen wagen lernt und sich ihrer eigenen Stärke bewusst wird.

Hierzu bieten wir ein beständiges Netz aus Beziehungen, dass in diesem schwierigen Veränderungsprozess tragen soll.

Öffentlichkeits­arbeit

Wir erheben unsere Stimme für die, die kaum einer hören möchte.

Uns ist es wichtig, unsere Gesellschaft über die Themen Menschenhandel und Zwangsprostitution zu informieren.

Unser Wunsch ist es das Thema öffentlich zu machen, um möglichst viele Menschen zu erreichen, und Unterstützer für unsere Arbeit zu finden. Desto mehr Menschen von dieser Thematik wissen und darüber sprechen, umso mehr Menschen erfahren von der Ungerechtigkeit, die tagtäglich in unserem Land und Welt weit stattfindet.​

Unsere Gesellschaft und unser Land braucht Menschen, die ihre Augen und Herzen öffnen und dieses Thema nicht unter den Tisch fallen lassen. Wir werden gemeinsam mit Ihnen gegen Menschenhandel aufstehen und für die Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution eintreten.

Gerne sprechen wir in Seminaren, Webinaren, Tagungen, Gottesdiensten, Themenabenden, Frauenfrühstücken, Vereinen etc. über unsere Arbeit und die Themen Menschenhandel und Zwangsprostitution.

Wir freuen uns über Ihre Anfragen und Einladungen!

Aufklärungs- und Präventionsarbeit in Schulen und Jugendgruppen

Es ist uns ein großes Anliegen die Jugendlichen über Loverboys und Pornographie aufzuklären und sie in ihrem Selbstwert zu stärken.

​Loverboys sind Männer, die darin ausgebildet sind, Mädchen im Alter von 11 bis ca. 20 Jahren von sich emotional abhängig zu machen, um sie dann zur Prostitution zu zwingen. So legen wir unseren Fokus bei Schülerinnen auf Werte und Grenzen.

Uns ist es wichtig präventiv tätig zu sein, damit junge Mädchen nicht in die Fänge von Loverboys (Zuhältern) geraten.

Pornographie wird von vielen Jugendlichen genutzt und leider auch unterschätzt.

Das Einstiegsalter für Pornographiekonsum ist durch die leichten Zugangsmöglichkeiten, wie Smartphones und Tablets, massiv gesunken. Wir wollen auch dieses Thema bei der jungen Generation präventiv ansprechen. Denn ein schon geringer Konsum von Pornographie kann ausreichen, um abhängig zu machen. Wir wünschen uns, dass eine neue Generation mit gesunden und ehrlichen Vorstellungen von Sexualität heranwächst.

​Unsere Seminare bieten wir für Schüler/Innen ab der 6. Klasse im Rahmen einer Doppelstunde an. Wir führen diese in der Regel für Jungs und Mädchen separat durch, um eine lockere und vertraute Atmosphäre zu schaffen.
Wir bieten unsere Seminare kostenlos an und freuen uns über die Erstattung der Fahrtkosten.

Wir freuen uns sehr über Ihre Einladung!

Du hast Fragen?

Dann wende dich an Katja Ryzak.

k.ryzak@hope-hoffnung.de

Politisches Engagement

Ein Anliegen ist uns auch, im politischen Umfeld zu sensibilisieren und neue Anknüpfungspunkte für das Thema zu schaffen.

Gerne nehmen wir Ihre

Einladung wahr, um in Parteisitzungen, Vereinen und Organisationen auf den dringenden Handlungsbedarf aufmerksam zu machen.